Nach Christenboom gehen Kuba die Bibeln aus

Während hier in Europa die Zahl der Kirchenaustritte immer höhere Dimensionen annehmen, steigt die Zahl der Christen auf Kuba rapide an.

Die Zeitschrift „Christianity Today“ berichtet, dass das kommunistisch regierte Land geradezu einen Boom erfährt. Die Medien orientieren sich dabei an verschiedenen Aspekten. Einer davon ist, dass die Nachfrage bezüglich Bibeln gestiegen ist. Alleine im Juli wurden etwa 83.000 Kopien der Heiligen Schrift auf die Insel gebracht und sind für die Gläubigen in den Kirchen zugänglich. Was für uns schwer vorstellbar ist: Über 40 Prozent haben noch nie in eine Bibel gesehen. Seit über 50 Jahren sind sie in den Buchhandlungen nicht mehr zu haben.

The Wiedmann Bible

Die Amerikanische Bibel Gesellschaft hat im vergangenen Jahr das Projekt „Eine Million Bibel Mission“ gestartet. Ihr Ziel ist es, 400,000 Kopien im ersten Jahr nach Kuba zu bringen.

„Mit einer Population von 11 Millionen und einer Alphabetisierungsrate von fast 100% und einem beispiellosen Wachstum der christlichen Gemeinden, dank der sozialen, ökonomischen und politischen Reformen, suchen die Kubaner eine Orientierung und Hoffnung, die sie in Gottes Wort gefunden haben“, so die Amerikanische Bibel Gesellschaft. „Als Ergebnis dieser noch nie da gewesenen spirituellen und kulturellen Verlagerung, hat die Nachfrage nach Bibeln das Angebot übertroffen. Hinzu kommt, dass viele Kubaner sich keine hochqualitativen Bibeln leisten können.“

Genau für Situationen wie diese, hat Willy Wiedmann die längste gemalte Bibel der Welt  – „Die Wiedmann Bibel“ erschaffen. Mit einer Version können viele Menschen gleichzeitig die Heilige Schrift studieren.

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